
Die Junge Union Märkisch-Oderland ist ein kleiner, aber dafür umso feiner Kreisverband der größten politischen Jugendorganisation Deutschlands.
Freundschaften, gemeinsame Unternehmungen und Spaß verbinden wir mit politischer Arbeit und Debatte. Fundament dessen sind Grundwerte, zu denen sich die Junge Union bekennt und die wir in Märkisch-Oderland aktiv vertreten.
- Wir stehen für eine lebendige Demokratie! Jeder soll mitdiskutieren, jeder soll sich einbringen können. Gerade in der Sache muss eine Debatte möglich sein. Meinungen werden nicht "von oben" diktiert, sondern bilden sich durch Gespräche und offene Information heraus. Aus diesem Grund lehnt die JU Märkisch-Oderland beispielsweise die CO2-Endlagerung (CCS) ab. Nach eingehender Beschäftigung mit dem Thema wollen wir diese Ewigkeitsrisiken nicht eingehen und sind froh, dass unser CDU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Hans-Georg von der Marwitz ebenfalls gegen CCS vorgeht und damit den lebendigen Diskurs in dieser Sachfrage am Leben erhält.
- Wir stehen für Freiheit! Freiheit liegt dem Grundgesetz zugrunde. Für Freiheit gingen die Menschen auf die Straße und warfen die Diktatur des Proletariats der DDR vom Thron. Freiheit ist die Grundlage für individuelle und gesellschaftliche Enfaltung. Daher ist es uns wichtig, diese Freiheit zu leben. Die JU Märkisch-Oderland nahm an Demonstrationen teil, etwa gegen CCS. Die JU Märkisch-Oderland und ihre Mitglieder lassen sich ihre Meinung nicht diktieren - ein beständiger Meinungskampf ist essentiell für unsere Demokratie.
Freiheit findet gleichwohl ihre Einschränkung, wo Freiheiten anderer berührt sind oder wo die Folgen der Freiheitsausübung und ihre Risiken unkalkulierbar werden, wie etwa bei CCS. Freiheit ist kein Freibrief, als egoistischen Interessen anderen Menschen nur Nachteile aufzubürden.
- Wir stehen für die Bewahrung der Schöpfung! Die JU Märkisch-Oderland macht sich für den Erhalt unserer Umwelt stark. Wir müssen auch unserer Nachwelt eine lebenswerte Umgebung erhalten. Gerade der ländliche Raum mit seiner Landwirtschaft steht dabei in Verantwortung. Auch deshalb lehnen wir CCS ab: Die Risikotechnologie hat das Potential, einen ganzen Landstrich zu verheeren. Wer kann schon die Zukunft in Hunderten Jahre absehen? Absolute Sicherheit zu versprechen ist menschliche Hybris, die wir ablehnen. Daher stehen wir für eine soziale Marktwirtschaft, die Umweltbelange im Blick hat. Risikotechnologien, wie etwa CCS und Gentechnik, erscheinen daher mehr als fragwürdig. Gleichzeitig ist eine Energiewende unumgänglich: Auch das endlose Abbaggern von Kohle im Süden Brandenburgs zerstört Heimat, zerstört die jahrhundertealte Kulturlandschaft und schadet dem ländlichen Raum. Auch ihr Ende muss daher früher oder später kommen.
Dies sind nur einige Themen, die uns bewegen. Wenn du Lust hast, mach einfach mit und komm zu uns!
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